Ausstellungen

In der „Galerie an der Ahr“ von Angelika Furth in Altenahr bin ich als Gastkünstlerin vertreten. Die Galerie befindet sich in der Brückenstraße, gegenüber Hotel zur Post.

Aktuelles und Näheres finden Sie unter www.angelikafurth.de 

ebenso sind ständig einige meiner Arbeiten in der Galerie Niederhut in Ahrweiler zu sehen.

und natürlich bei mir zu Hause, freue ich mich über Besuch.

„Galerie an der Ahr“ nach der Flut

NACH DER FLUT IST ALLES ANDERS

Was wird aus der Kunst, was wird aus den Künstlerinnen und Künstlern der Eifel?

Viele Kollegen haben ihr Atelier verloren, mitsamt ihrer Werke und ihres Arbeitsmaterials

und kaum ein Künstler hat für eine Versicherung Geld übrig.

Unsere Ausstellungsorte im Ahrtal sind komplett zerstört, oder stark beschädigt.

Und selbst, wenn es einen Aufbau geben sollte, wie lange wird es dauern, bis die Wunden der Eifel heilen, die Gastronomie wieder öffnen kann und kunstinteressierte Gäste hier Urlaub machen?  3 Jahre? 5 Jahre?

Und die Einheimischen ? – Skulpturen und Bilder werden das Allerletzte sein, wofür diese Menschen Geld ausgeben können.

Erst Corona –  geschlossene Galerien und keine Ausstellungen – schon das war für uns, die wir hier im ländlichen Gebiet versuchen unseren Lebensunterhalt mit Kunst zu verdienen, eine schlimme Zeit. Und nun eine solche Katastrophe! 

In Altenahr ist die „Galerie an der Ahr“ von Angelika Furth, die auch Werke von mir ausstellte, von der Flut zerstört worden. Wärend ich nur einige Arbeiten zu dem Zeitpunkt dort hatte, ist Angelika entsetzlich getroffen. Sie hatte dort ihre Werke der letzten 15 Jahre und da die Galerie auch ihr Arbeitsort war, gingen alle ihre Holzschnitte, sowie das gesamte Werkzeug verloren und das Inventar musste zum Sperrmüll.

Ebenso wurde in Ahrweiler die „Galerie Niederhut“ von der Ahr heimgesucht und verwüstet. Für Monika Dresen bedeutet das den Verlust ihrer beruflichen Existenz. 

Dort hat man, zu meinem Glück, 3 meiner Basaltskulpturen im Schlamm wiedergefunden.

Dann denkt man an die Menschen, die es noch schlimmer getroffen hat, diejenigen, die ihr Leben verloren, die denen die Ahr ihr Heim, ihren Besitz, ihre Erinnerungen oder ihre Arbeitsstätte verwüstet oder gar genommen hat – und man wird wieder dankbar.

Ich wünsche allen Künstlerkolleginnen und Kollegen viel Kraft und Durchhaltevermögen!